Volksschule Hollenegg

30. März 2020 - Kategorie UncategorizedDistance Learning

Leitlinien für die Fernlehre / das Distance Learning (Ausschnitte aus den Richtlinien der Bildungsdirektion)

In vielen Schulen ist das „Fernlehren“ und „Fernlernen“ sehr erfolgreich angelaufen. Zahlreiche Rückmeldungen von Eltern und Schüler*innen bestätigen das.In der so genannten Überbrückungsphase der Fernlehre wird bereits durchgenommener Unterrichtsstoff wiederholt, geübt und gefestigt.Es werden keine neuen Lehrinhalte vermittelt! Dabei soll die Eigeninitiative zur Stärkung der Motivation auf jeden Fall berücksichtigt werden. Die Schüler*innen sollen wissen, dass sie in ihrer Arbeit von ihrerLehrperson begleitet werden und regelmäßig Rückmeldungen bekommen.Die Schulleitungen organisieren bei Bedarf ein Übergabe-/Ablagesystem im Eingangsbereich des Schularreals, das die Abholung von Aufträgen und die Abgabe von Aufgaben für mehrere Tage ermöglicht. Dieses Angebot wird über die Website, über den Elternverein, per SMS oder per Telefon den Erziehungsberechtigten kommuniziert. Wichtig ist, dass dabei die aktuellen Hygienebestimmungen (z. B. Mindestabstand von einem Meter) und ggf. regionalen Vorschriften betreffend Covid-19 eingehalten werden.Die Lehrer*innen stellen jedenfalls Arbeitsmaterialien für ihre Schüler*innen bereit. Sie nutzen vorhandene und bekannte E-Learning-Systeme, wenn die technischen Ausrüstungen vorhanden sind und geben zuverlässig zeitnahes Feedback über die bereits erledigten bzw. abgegebenen Arbeiten.Die Klassenvorstände (KV) bzw. Klassenlehrer/innen (KL) halten die Kommunikation mit Erziehungsberechtigten bzw. den Schüler*innen aufrecht und stehen für pädagogische Fragen zur Verfügung, die den Unterricht/die Betreuung betreffen.

Ratschläge zur Organisation des „Schultags neu“                                                                                                                                         (zur Verfügung gestellt von der Schulpsychologie)

  • Strukturieren Sie den Tag in Lernphasen, Pausen und Freizeit. Struktur ist besonders wichtig für das Lernen zu Hause. Versuchen Sie, einen täglichen Ablauf zu Hause zu finden, den Sie gemeinsam mit Ihren Kindern festlegen. Ihr Kind ist an den schulischen Rhythmus gewöhnt. Wenn Ihr Kind in der Schule mit offenen Lernformen selbständig arbeitet, so lassen Sie dies auch zuhause zu.
  • Wie ausgedehnt die Lernzeiten gestaltet werden, hängt auch vom Alter der Schüler*innen ab. Da Erwachsene die Konzentrationsspanne der Kinder oft überschätzen, sind hier Zeiten aufgeführt: Für Kinder bis Ende der 2. Klasse VS beträgt die Zeitspanne, in der sich das Kind konzentrieren kann, 10 bis 15 Minuten, bei Kindern der 3. und 4. Klasse VS ca. 20 Minuten.
  • Versuchen Sie für die Kinder einen separaten, ruhigen Arbeitsplatz zu schaffen, der für die gesamte Zeit zur Verfügung steht. Man sollte Lern- und Spielräume am besten trennen, z. B. am Küchentisch oder am Schreibtisch im Kinderzimmer wird Hausübung gemacht und gelernt – am Couchtisch wird gespielt und ferngesehen.
  • Lernen soll Spaß machen und spielerisch sein! Seien Sie geduldig und setzen Sie Ihre Kinder nicht unter Druck. Auch für diese ist der Unterricht zu Hause eine neue und ungewohnte Situation, an die sie sich erst gewöhnen müssen. Loben und motivieren Sie ausreichend und unmittelbar. Bei Fehlern korrigieren Sie behutsam.
  • Halten Sie Kontakt zu den Lehrpersonen und wenden Sie sich bei Problemen an die entsprechenden Ansprechpartner*innen. Geben Sie bitte bei Überforderung und Überlastung der Kinder direktes Feedback an KL oder KV.
  • Auch Erziehungsberechtigte brauchen einmal eine Pause! Um Überforderungen zu vermeiden und den Alltag zu Hause aufzulockern, ist regelmäßige Pausensetzung auch für Sie ratsam.

 

 

geschrieben von Annemarie Zechner

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